Quellentitel in der Leseübersetzung: Betrügt ein Venstre-Politiker SKAT immer wieder?
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In den Quellentexten genannte Personen
Personenübersichten (9)
- Bent Kristensen — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Claus Ewers — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Erik Damsgaard — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Henning Mortensen — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Jørgen Mads Clausen — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Leon Holm Møller — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Peter Hansen — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Tom Gunnar Høeg — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
- Torben Lindvang — Im aktuellen archivierten Text erwähnt
Automatische Leseübersetzung
Dies ist eine automatische Leseübersetzung. Die Behauptungen und Bewertungen der Quelle wurden durch die Übersetzung nicht unabhängig bestätigt. Prüfen Sie Formulierungen, Vorbehalte und Bedeutung anhand des erhaltenen dänischen Originals.
Textfassung vom 18 Aug. 2023
Betrügt ein Venstre-Politiker SKAT immer wieder? Kann es sein, dass ansonsten kompetente Unternehmer die Möglichkeiten einer rentablen Fluggesellschaft völlig falsch einschätzten? Oder sind sie einfach geschickter, als die übliche Moral erlaubt?
Haben Sie die Reise in luftiger Höhe mitfinanziert? Lesen Sie mit und urteilen Sie selbst. Sicher kennen Sie Geschichten darüber, dass selbst große Flugzeuge im geheimnisvollen Bermudadreieck verschwinden.
Wussten Sie aber, dass auch in Südjütland ein großer Jet verschwunden ist? Er tauchte zwar wieder auf, aber als Ersatzteile bei einem niederländischen Abwracker. Wir betrachteten die Cessna 560 Citation V Ultra, gebaut 1997.
Sie hatte ereignisreiche Jahre in den höheren Luftschichten der Gesellschaft, bevor sie 2016 vom Radar verschwand. Das Flugzeug begann seine Laufbahn in Großbritannien bei Scottish & Newcastle Breweries Plc und wurde später von Heineken und Carlsberg übernommen. Nach einigen Jahren kam es nach Dänemark zu einer eigens dafür von einer Gruppe wohlhabender Männer aus Südjütland gegründeten Gesellschaft.
Am 9. September 2008 wurde das Flugzeug deshalb in Dänemark als OY-KLG mit der Partnerschaftsgesellschaft P/S Scandinavian Executive Jet als Eigentümer registriert. Die Gesellschaft war zuvor im selben Jahr von Tom Christensen Høeg, Peter Erik Hansen, Bent Kristensen, Leon Holm Møller und Henning Mortensen gegründet worden, vertreten durch ABC Hansen A/S (25%), Als Aviation A/S (15%), Karlog Air Charter A/S (20%), Riisbøll Høeg Holding ApS (25%) und L.M.
Sign ApS (15%). Große Investition und Abschied vom Eigenkapital. Das Unternehmen war in Branche 773500 registriert: Vermietung und Leasing von Luftfahrzeugen.
Laut den Eigentümern war der Zweck der Gesellschaft: ‚Kauf und Betrieb von Luftfahrzeugen sowie andere damit verbundene Geschäftstätigkeit.‘ Die Anfangsinvestition war groß. Im allerersten Jahresabschluss (07.02.2008-31.12.2008) teilte der Wirtschaftsprüfer von EY mit, dass die Gesellschaft ihr Eigenkapital verloren hatte, einen Verlust von 1,7 Millionen Kronen und negatives Eigenkapital von 1,2 Millionen Kronen aufwies. Das Flugzeug war im Abschluss mit einem Kaufpreis von 24,9 Millionen Kronen angegeben, und es bestanden Schulden bei Sydbank von 25,9 Millionen Kronen.
Natürlich ist es teuer, eine Fluggesellschaft zu gründen, und die Geschäftsführung von P/S Scandinavian Executive Jet nahm es ganz gelassen und schrieb im Lagebericht: ‚Die Geschäftsführung erwartet, dass das Eigenkapital durch den eigenen langfristigen Betrieb wiederhergestellt werden kann.‘ Warum wählt man P/S als Gesellschaftsform? Die Wahl der Gesellschaftsform könnte jedoch darauf hindeuten, dass die Konsolidierung des Unternehmens nicht unbedingt höchste Priorität hatte. Ein partnerselskab oder P/S ist eine Mischung aus zwei verschiedenen Gesellschaftsformen: einer Aktiengesellschaft und einer Kommanditgesellschaft.
Einer der entscheidenden Vorteile eines P/S ist, dass es gesellschaftsrechtlich denselben Regeln wie eine Aktiengesellschaft unterliegt, während es steuerlich als Personengesellschaft funktioniert. Dadurch können die Kapitaleigentümer Abzüge und Abschreibungen in ihrem eigenen persönlichen Einkommen nutzen und haften zugleich nur beschränkt. Sie können nämlich nur die Werte verlieren, die sie selbst in das partnerselskab eingebracht haben.
Sie haften nicht mit ihrem persönlichen Vermögen. Ein P/S ist nicht eigenständig steuerpflichtig, da das Ergebnis in die Einkommensberechnung der einzelnen Kommanditisten eingeht. Stetiger Niedergang Die Vorhersagen der Geschäftsleitung zur Wiederherstellung des Eigenkapitals wurden jedoch überhaupt nicht erfüllt.
Der Kundenstrom blieb offensichtlich aus, was in den Folgejahren ausschließlich rote Zahlen verursachte. 2008: -1,7 Millionen 2009: -1,2 Millionen 2010: -5,7 Millionen 2011: -2,6 Millionen 2012: -2,9 Millionen 2013: -1,9 Millionen 2014: -2,5 Millionen 2015: nicht angegeben Die Wirtschaftsprüfer warnten immer wieder Offenbar äußerten wechselnde Wirtschaftsprüfer wiederholt Bedenken, dass die Gesellschaft bereits im ersten Jahr ihr gesamtes Eigenkapital verloren hatte. Wie erwähnt, beanstandete EY schon im Gründungsjahr 2008: „Die Gesellschaft hat ihr Eigenkapital verloren. Wir weisen auf die Pflichten der Geschäftsleitung und dabei auf deren Verantwortung hin.“ Im Jahr 2012 beanstandete der Prüfer von KPMG, dass die Geschäftsleitung keine Bewertung des Flugzeugs veranlasst hatte, und musste deshalb die Bestätigung des Abschlusses einschränken.
Im Jahr 2014 schrieb EY unter anderem: „…weisen wir darauf hin, dass erhebliche Unsicherheit über die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung des Betriebs besteht. Wir verweisen auf Anmerkung 2 im Abschluss, wonach derzeit ungewiss ist, ob Banken und verbundene Unternehmen weiterhin die erforderliche Finanzierung und Liquidität in Form von Kontokorrentkrediten und Darlehen zur Betriebsfinanzierung bereitstellen werden.“ „Der Verwaltungsrat hat seine Pflichten nach dem Gesellschaftsgesetz zur Erstellung einer Geschäftsordnung und zur Einrichtung und Führung von Büchern und Protokollen nicht erfüllt. Der Verwaltungsrat kann dafür haftbar werden.“ „Unserer Auffassung nach sollte die Generalversammlung den Abschluss nicht genehmigen.“ 4 Prüferwechsel in 7 Jahren Vielleicht waren die klaren Aussagen verschiedener Prüfer der Grund dafür, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften so häufig ausgetauscht wurden: 4 Wechsel in 7 Jahren.
Trotz großer Verluste in jedem Jahr urteilte die Leitung von P/S Scandinavian Executive Jet unter Geschäftsführer Peter Erik Hansen in sämtlichen 7 Lageberichten, „dass der Verlust durch die Fortführung des Betriebs ausgeglichen werden könne“. Im Jahr 2015 legte die Geschäftsleitung offenbar keinen Jahresbericht vor, sodass wir nicht wissen, was in diesem Jahr geschah. Im Juni 2016 traten Verwaltungsrat, Geschäftsführung und Prüfer zurück.
Im Juli wurde die Auflösung der Gesellschaft beim Insolvenzgericht in Sønderborg beantragt. Der Jet, der 2014 noch mit vielleicht etwas optimistischen 22 Millionen bewertet war, schien vollständig verschwunden. Laut einem Facebook-Beitrag eines Flugzeugverwerters tauchte er jedoch in den Niederlanden auf, nun offenbar auf Schrottwert abgeschrieben.
Zwangsschließung Im September 2016 wurde das Unternehmen zwangsweise geschlossen. In einer Anlage von Erhvervsstyrelsen stand: „Erschienen war der Geschäftsführer der Gesellschaft, Peter Erik Hansen, der nach ordnungsgemäßer Ermahnung erklärte, dass das einzige Vermögen der Gesellschaft ein Flugzeug sei, an dem die Sønderborger Filiale der Sydbank ein Pfandrecht hatte. Das Flugzeug wurde als Ersatzteile verkauft, und der Erlös floss an Sydbank.
Die Gesellschaft besitzt heute keinerlei Vermögenswerte. Das Insolvenzgericht stellte fest, dass die Vermögenswerte des Unternehmens die Kosten eines Insolvenzverfahrens nicht decken könnten, und beschloss seine Auflösung in analoger Anwendung von KKL §143.“ Schlechte Unternehmer oder clevere Playboys? Das Abenteuer war vorbei.
Über 8 Jahre gelang es, einen gewaltigen Verlust zu erzeugen. Die Frage ist, ob diese Unternehmer einfach schlecht im Geschäft waren. Das ist zweifelhaft, denn es handelte sich um gewichtige Unternehmer der Region, und ihre Berater hatten sämtliche Warnlampen im Cockpit eingeschaltet.
Konkret wiesen sie darauf hin, dass die Leitung ihrer Verantwortung nicht nachkam. Dennoch sah es aus, als habe man Scheuklappen aufgesetzt und das Unternehmen ganz bewusst in den Boden geflogen. Wir wissen nicht, ob Sydbank einen finanziellen Schlag hinnehmen musste.
Es ist aber wohl zweifelhaft, ob der Schrottwert die 25,9 Millionen zurückbringen konnte. Wir wissen auch nicht, ob Steuerzahler die Reise in der ersten Klasse im eigenen Privatflugzeug mitfinanzierten. Wie erwähnt, ermöglicht die Rechtsform P/S den Anteilseignern, Abzüge und Abschreibungen bei ihrem persönlichen Einkommen zu nutzen.
Könnte P/S Scandinavian Executive Jet schlicht ein Hobbyunternehmen in Millionenhöhe gewesen sein? Das kann wohl nur SKAT beurteilen. Parallel zu dieser Geschichte war Peter Erik Hansen Partner einer weiteren Fluggesellschaft, gegründet mit einem anderen bekannten Unternehmer: P/S OY-JAU AIR, die ebenfalls zwangsweise geschlossen wird.
Bei vielen kleinen Fluggesellschaften, die mit enormen Verlusten betrieben werden, überschneiden sich die beteiligten Personen deutlich. In den meisten Fällen lässt sich nicht erkennen, ob Eigentümer den Verlust in anderen Unternehmen oder privat abziehen, um die Belastung durch den Spitzensteuersatz zu senken. Das kann übrigens völlig legal sein.
Auch K/S ist in dieser Branche eine beliebte Rechtsform, weil die Eigentümer Abzüge direkt beim Spitzensteuersatz nutzen und damit die Kosten teurer Flugreisen mit den übrigen Steuerzahlern Dänemarks teilen können. Im beigefügten Artikel widersprach einer der Jeteigentümer, Jørgen Mads Clausen (Danfoss), allen Spekulationen, die Abzugsmöglichkeit sei der Grund für die Wahl dieser Rechtsform für K/S Himmark Air gewesen. Diese Fluggesellschaft hatte bis 2010 in nur 7 Jahren 24,4 Millionen Kronen verschwendet. „Ich möchte klar betonen, dass ich den Verlust dieser Gesellschaft niemals steuerlich abgezogen habe.
Somit habe allein ich, nicht die Steuerzahler, die Last getragen“, sagte Jørgen Mads Clausen damals zu epn.dk. Sowohl als Steuerzahler als auch als Steuerminister muss es beruhigend sein zu wissen, dass ein Unternehmer am oberen Ende der Einkommensskala seinen Spitzensteuersatz gerne zahlt. Die Erfahrung aus vielen anderen vergleichbaren Fällen zeigt jedoch, dass Venstre-Politiker Peter Erik Hansen einer genaueren Prüfung seiner Geschäftsaktivitäten vollständig entgangen ist.
Auch JydskeVestkysten hat seinen Vorstandsvorsitzenden nie genauer unter die Lupe genommen. Nur eine weitere Zwangsauflösung. Doch was geschah mit den 5 Eigentümerunternehmen von P/S Scandinavian Executive Jet?
Nun, drei gingen insolvent: Karlog Air Charter A/S 2010, Riisbøll Høeg Holding ApS 2011 und L.M. Sign ApS, umbenannt in G.A.159 ApS, 2015. Danach startete L.M.
Sign mit neuen Eigentümern und einer neuen CVR-Nummer erneut. Peter Erik Hansen ging jedoch wie üblich ohne nennenswerte Schrammen aus dem Projekt hervor. P/S Scandinavian Executive Jet wurde damit nur ein weiteres der gut 40 aufgelösten Unternehmen in seiner Vergangenheit. 17 dieser Schließungen erfolgten durch Insolvenz, Liquidation oder Zwangsauflösung.
Es gibt viele Beispiele von Unternehmern, die nur einen Bruchteil von Peter Erik Hansens Kreativität zeigten und dennoch in den Medien angeprangert, von Behörden genau geprüft und mit einem insolvenzbedingten Tätigkeitsverbot belegt wurden. Dennoch belegen die vielen Geschäftsbeziehungen und derzeit gut 40 Vorstandspositionen des Venstre-Politikers in privaten und öffentlichen Unternehmen seine anhaltende Beliebtheit in der Wirtschaft. Er ist Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender oder Vorstandsmitglied in bedeutenden Unternehmen wie A/S Brødrene Eegholm, Jysk Fynske Medier P/S, Den sydvestjydske Venstrepresse ApS und einem großen Teil der Versorgungsunternehmen von Sønderborg Kommune.
Außerdem hat er feste Geschäftsbeziehungen etwa zu Claus Ewers, Leon Holm Møller und vielen anderen Unternehmern. Welche seiner vielen Fähigkeiten wohl ausschlaggebend sind, wenn er die guten Vorstandspositionen erhält? Erneut großen Dank an die treuen PEH-Unterstützer Claus Ewers (Brødr.
Ewers A/S), Torben Lindvang (Volvo-Händler), Erik Damsgaard (OJ Electronics A/S) und die übrigen Freunde in Erhvervsklubben für die Motivation, diese interessanten Geschäftsaktivitäten weiter zu untersuchen. (Der Beitrag erschien bereits auf unserer Facebook-Seite.) https://www.berlingske.dk/karriere/jyske-rigmaend-flyver-med-skatterabat
Originaltext der Quelle
Dänisches Original lesen
Titel der Quelle: Snyder Venstrepolitiker SKAT igen og igen?
Textfassung vom 18 Aug. 2023
Snyder Venstrepolitiker SKAT igen og igen? Kan det passe, at ellers kompetente erhvervsfolk helt har fejlvurderet mulighederne for at drive et rentabelt flyselskab? Eller er de bare dygtigere, end almindelig moral tillader?
Har du været med til at finansiere rejsen i de høje luftlag? Læs med og vurdér selv. Du kender sikkert historierne om, at selv store fly kan forsvinde i den mystiske Bermuda trekant.
Men vidste du, at et stort jetfly faktisk også er forsvundet i Sønderjylland? Det dukkede godt nok op igen, men i form af reservedele hos en hollandsk ophugger. Vi har kigget lidt på jetflyet Cessna 560 Citation V Ultra, der blev fremstillet i 1997, fik nogle begivenhedsrige år i samfundets højere luftlag, inden det forsvandt fra radaren i 2016.
Flyet startede sin luftbane i UK hos Scottish & Newcastle Breweries Plc og blev siden overtaget af Heineken og Carlsberg. Efter nogle år kom flyet til Danmark til et selskab, stiftet til lejligheden af en flok sønderjyske rigmænd. Den 9. september 2008 blev flyet derfor DK-registreret som OY-KLG med partnerselskabet P/S Scandinavian Executive Jet som ejer.
Selskabet var tidligere på året blevet stiftet af Tom Christensen Høeg, Peter Erik Hansen, Bent Kristensen, Leon Holm Møller og Henning Mortensen repræsenteret ved virksomhederne ABC Hansen A/S (25%), Als Aviation A/S (15%), Karlog Air Charter A/S (20%), Riisbøll Høeg Holding ApS (25%) og L.M. Sign ApS (15%). Stor investering og farvel til egenkapitalen Virksomheden var registreret i branche 773500, som er: Udlejning og leasing af luftfartøjer.
Ifølge ejerne var selskabets formål: ”Køb og drift af luftfartøjer samt anden i forbindelse hermed stående virksomhed”. Startinvesteringen var stor. I allerførste årsregnskab (07.02.2008-31.12.2008) oplyste revisoren fra EY, at selskabet havde tabt sin egenkapital, havde et underskud på 1,7 mio. kr. og en negativ egenkapital på 1,2 mio. kr.
Flyet var i regnskabet angivet til at være købt til 24,9 mio. kroner, og der var gæld hos Sydbank på 25,9 mio. kr. Selvfølgelig er det dyrt at starte et flyselskab, og P/S Scandinavian Executive Jet’s ledelse tog det helt roligt og skrev i ledelsesberetningen: ”Selskabets ledelse forventer, at egenkapitalen kan reetableres ved egen langsigtet drift.” Hvorfor vælger man P/S som selskabsform? Valget af selskabsform kunne dog tyde på, at konsolidering af virksomheden ikke nødvendigvis var højeste prioritet.
Et partnerselskab eller P/S er en blanding af to forskellige selskabsformer: Et aktieselskab og et kommanditselskab. En af de helt afgørende fordele ved et P/S er, at det selskabsretligt går ind under de samme regler som et aktieselskab, mens det rent skattemæssigt fungerer som et personselskab. Dermed får kapitalejerne mulighed for, at kunne udnytte fradrag og afskrivning i deres egen personlige indkomst, samtidig med at de kun har en begrænset hæftelse.
De kan nemlig kun miste de værdier, de selv har skudt ind i partnerselskabet. De hæfter ikke med deres personlige formue. P/S er ikke selvstændigt skattepligtigt, idet resultatet indgår i de enkelte kommanditisters indkomstopgørelse.
Stabil deroute Ledelsens forudsigelser om reetablering af egenkapitalen blev dog slet ikke indfriet. Kundestrømmen udeblev tydeligvis, hvilket resulterede i lutter røde tal i de efterfølgende år. 2008: -1,7 millioner 2009: -1,2 millioner 2010: -5,7 millioner 2011: -2,6 millioner 2012: -2,9 millioner 2013: -1,9 millioner 2014: -2,5 millioner 2015: ikke opgivet Revisorerne advarede gang på gang Det lader til, at skiftende revisorer gang på gang har udtalt bekymring om, at selskabet allerede fra første år havde mistet hele sin egenkapital. Som nævnt, påtaler EY allerede i etableringsåret 2008, at: ”Selskabet har tabt sin egenkapital.
Vi skal henlede opmærksomheden på ledelsens forpligtelser og herunder ledelsens ansvar.” I 2012 påtaler revisoren fra KPMG, at ledelsen ikke har sørget for at få en måling (værdiansættelse) af flyet og må derfor tage forbehold i forhold til godkendelsen af regnskabet. I 2014 skriver EY blandt andet: "...gør vi opmærksom på, at der er betydelig usikkerhed om selskabets evne til at fortsætte driften. Vi henviser til note 2 i regnskabet, hvoraf fremgår, at det for indeværende er usikkert, om banker og associerede virksomheder fortsat vil stille den fornødne finansiering og likviditet til rådighed i form af kassekreditter og lån til finansiering af driften." "Bestyrelsen har ikke overholdt sine pligter i selskabsloven til at udarbejde forretningsorden og til at oprette og føre bøger og protokoller.
Bestyrelsen kan ifalde ansvar herfor.” ”Det er vores opfattelse, at generalforsamlingen ikke bør godkende regnskabet.” 4 skift af revisor på 7 år Måske var det de klare udmeldinger fra diverse revisorer, der var grunden til, at revisionsfirmaerne blev udskiftet så mange gange: 4 skift på 7 år. Trods de store underskud hver eneste år, vurderede P/S Scandinavian Executive Jet’s ledelse, med direktør Peter Erik Hansen i spidsen, i samtlige 7 ledelsesberetninger, ”at underskuddet kunne rettes op ved fortsat drift.” I 2015 afleverede ledelsen tilsyneladende ikke årsrapport, så vi ved ikke, hvad der skete i det år. I juni 2016 fratrådte bestyrelsen, direktion og revisoren.
I juli anmodes selskabet opløst af skifteretten i Sønderborg. Jetflyet der i 2014 stadig, måske en smule optimistisk, var vurderet til 22 millioner, så ud til at være forsvundet helt. Det dukkede dog, ifølge et Facebook-opslag fra en flyophugger, op i Holland.
Nu åbenbart nedvurderet til skrotpris. Tvangslukning I september 2016 tvangslukkedes virksomheden. Ifølge et bilag fra erhvervsstyrelsen fremgik følgende: ”Mødt var selskabets direktør Peter Erik Hansen, der behørigt formanet forklarede, at selskabets eneste aktiv var en flyvemaskine, som Sydbank Sønderborg afd. havde pant i.
Flyvemaskinen er solgt som reservedele, og provenuet er tilgået Sydbank. Selskabet et d.d. uden aktiver overhovedet. Skifteretten konkluderede, at selskabets aktiver ikke vil kunne dække de med en konkurs forbundne udgifter og besluttede at opløse selskabet i medfør af en analogi af KKL §143.” Dårlige forretningsfolk eller smarte playboys?
Eventyret var slut. Gennem 8 år lykkedes det at lave et enormt underskud. Spørgsmålet er, om disse erhvervsdrivende bare var dårlige til at lave forretning.
Det er tvivlsomt, da det var nogle af landsdelens tunge erhvervsfolk, og da deres rådgivere havde aktiveret alle advarselslamperne i cockpittet. Helt konkret, havde de påpeget, at ledelsen ikke levede op til deres ansvar. Alligevel så det ud til, at man havde taget skyklapper på og helt bevist fløjet virksomheden i sænk.
Vi ved ikke, om Sydbank måtte tage en økonomisk lussing, men det er nok tvivlsomt, om skrotprisen har kunnet hente deres 25,9 millioner hjem. Vi ved heller ikke, om skatteborgerne var med til at finansiere rejsen på første klasse i eget privatfly. Som tidligere nævnt giver P/S selskabsformen kapitalejerne mulighed for, at kunne udnytte fradrag og afskrivning i deres egen personlige indkomst.
Kan P/S Scandinavian Executive Jet ganske enkelt have været en hobbyvirksomhed i millionklassen? Det er nok kun SKAT, der har mulighed for at vurdere det. Peter Erik Hansen har sideløbende med denne historie været partner i endnu et flyselskab stiftet sammen med en anden kendt erhvervsmand.
Det drejer sig om selskabet P/S OY-JAU AIR, der i øvrigt også er under tvangslukning. Der er tydeligt personsammenfald i mange af de små flyselskaber, der drives med enorme underskud. I de fleste tilfælde er det umuligt at se, om ejerne trækker underskuddet fra i andre selskaber eller i privat regi for at lette topskatten - hvilket i øvrigt kan være helt legalt.
K/S er også en populær selskabsform i denne branche, da ejerne kan foretage fradrag direkte i topskatten og dermed dele udgiften for de dyre flyrejser med resten af Danmarks skatteydere. I linket der er vedhæftet denne artikel afviste en af jetflyejerne Jørgen Mads Clausen (Danfoss) alle spekulationer om, at fradragsmuligheden skulle være grunden til at han valgte netop denne selskabsform til virksomheden K/S Himmark Air: Et flyselskab, der i 2010 på blot 7 år havde formøblet 24,4 millioner kroner. "Lad mig klart understrege, at jeg aldrig har trukket underskuddet i dette selskab fra i skat. Det er således alene mig og ikke skatteyderne, som har båret byrden," sagde Jørgen Mads Clausen dengang til epn.dk.
Både som skatteborger og Skatteminister må det være betryggende at vide, at en erhvervsdrivende i den tunge ende af lønskalaen betaler sin topskat med glæde. Erfaringen fra mange andre tilsvarende sager viser dog, at Venstrepolitikeren Peter Erik Hansen helt har undgået en nøjere granskning af hans erhvervsaktiviteter. JydskeVestkysten har heller aldrig kigget deres bestyrelsesformand efter i sømmene.
Blot endnu en tvangsopløsning Men hvad skete der med de 5 virksomheder, der stod som ejere af P/S Scandinavian Executive Jet? Tjae, tre af dem er gået konkurs: Karlog Air Charter A/S i 2010, Riisbøll Høeg Holding ApS i 2011 og L.M. Sign ApS (navneændret til G.A.159 ApS) i 2015.
Derefter startede L.M. Sign op igen med nye ejere og nyt CVR-nummer. Peter Erik Hansen kom dog i vanlig stil ud af projektet uden nævneværdige skrammer.
Dermed blev P/S Scandinavian Executive Jet blot endnu en blandt de godt 40 opløste virksomheder han har i sit bagkatalog – 17 af disse lukninger er foregået i form af konkurs, likvidation eller tvangsopløsning. Der findes mange eksempler på at erhvervsfolk, der har udvist blot en brøkdel af Peter Erik Hansens kreativitet, både er blevet hængt ud i medierne, gransket nøje af myndighederne og har fået konkurskarantæne. Alligevel vidner Venstrepolitikerens mange samarbejdsrelationer og pt. godt 40 bestyrelsesposter i både private og offentlige virksomheder om hans fortsatte popularitet i erhvervslivet.
Han er direktør, bestyrelsesformand eller bestyrelsesmedlem i tunge virksomheder som A/S Brødrene Eegholm - Jysk Fynske Medier P/S - Den sydvestjydske Venstrepresse ApS og en stor del af Sønderborg Kommunes forsyningsselskaber. Derudover har han faste samarbejdsrelationer med eksempelvis Claus Ewers, Leon Holm Møller og mange andre erhvervsfolk. Gad vide hvilke af Peter Erik Hansens mange kompetencer, der er udslagsgivende, når han får de gode bestyrelsesposter?
Endnu engang stor tak til de trofaste PEH-støtter Claus Ewers (Brødr. Ewers A/S), Torben Lindvang (Volvo forhandler) og Erik Damsgaard (OJ Electronics A/S) samt de øvrige venner i Erhvervsklubben, for at give os motivationen til at grave lidt videre i de interessante erhvervsaktiviteter. (Opslaget har tidligere været bragt på vores Facebook side) https://www.berlingske.dk/karriere/jyske-rigmaend-flyver-med-skatterabat
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Textfassung vom Quellen ohne gesichertes Beitragsdatum
Dies ist eine automatische Leseübersetzung. Die Behauptungen und Bewertungen der Quelle wurden durch die Übersetzung nicht unabhängig bestätigt. Prüfen Sie Formulierungen, Vorbehalte und Bedeutung anhand des erhaltenen dänischen Originals.
Betrügt ein Venstre-Politiker SKAT immer wieder?
Kann es sein, dass ansonsten kompetente Unternehmer die Möglichkeiten einer rentablen Fluggesellschaft völlig falsch einschätzten? Oder sind sie einfach geschickter, als die übliche Moral erlaubt? Haben Sie die Reise in luftiger Höhe mitfinanziert? Lesen Sie mit und urteilen Sie selbst.
Sie kennen vermutlich die Geschichten, dass selbst große Flugzeuge im geheimnisvollen Bermudadreieck verschwinden können. Aber wussten Sie, dass tatsächlich auch in Südjütland ein großer Jet verschwunden ist? Er tauchte zwar wieder auf, aber in Form von Ersatzteilen bei einem niederländischen Verwerter.
Wir haben uns den Jet Cessna 560 Citation V Ultra angesehen, der 1997 hergestellt wurde und einige ereignisreiche Jahre in den höheren Luftschichten der Gesellschaft verbrachte, bevor er 2016 vom Radar verschwand.
Das Flugzeug begann seine Laufbahn in Großbritannien bei Scottish & Newcastle Breweries Plc und wurde später von Heineken und Carlsberg übernommen. Nach einigen Jahren kam es nach Dänemark zu einer eigens dafür von einer Gruppe wohlhabender Männer aus Südjütland gegründeten Gesellschaft.
Am 9. September 2008 wurde das Flugzeug deshalb in Dänemark als OY-KLG registriert, mit dem partnerselskab P/S Scandinavian Executive Jet als Eigentümer. Die Gesellschaft war zuvor im selben Jahr von Tom Christensen Høeg, Peter Erik Hansen, Bent Kristensen, Leon Holm Møller und Henning Mortensen gegründet worden, vertreten durch ABC Hansen A/S (25%), Als Aviation A/S (15%), Karlog Air Charter A/S (20%), Riisbøll Høeg Holding ApS (25%) und L.M. Sign ApS (15%).
Große Investition und Abschied vom Eigenkapital
Das Unternehmen war in Branche 773500 registriert: Vermietung und Leasing von Luftfahrzeugen. Laut Eigentümern war sein Zweck „Kauf und Betrieb von Luftfahrzeugen sowie andere damit zusammenhängende Tätigkeiten“.
Die Anfangsinvestition war groß. Bereits im ersten Jahresabschluss (07.02.2008-31.12.2008) erklärte der EY-Prüfer, das Unternehmen habe sein Eigenkapital verloren, einen Verlust von 1,7 Millionen Kronen und negatives Eigenkapital von 1,2 Millionen Kronen. Im Abschluss war das Flugzeug mit einem Kaufpreis von 24,9 Millionen Kronen angegeben; die Schulden bei Sydbank betrugen 25,9 Millionen Kronen.
Natürlich ist es teuer, eine Fluggesellschaft zu gründen, und die Geschäftsführung von P/S Scandinavian Executive Jet nahm es ganz gelassen und schrieb im Lagebericht: ‚Die Geschäftsführung erwartet, dass das Eigenkapital durch den eigenen langfristigen Betrieb wiederhergestellt werden kann.‘
Warum wählt man P/S als Gesellschaftsform? Die Wahl der Gesellschaftsform könnte jedoch darauf hindeuten, dass die Konsolidierung des Unternehmens nicht unbedingt höchste Priorität hatte. Ein partnerselskab oder P/S ist eine Mischung aus zwei Gesellschaftsformen: einer Aktiengesellschaft und einer Kommanditgesellschaft.
Einer der entscheidenden Vorteile eines P/S ist, dass es gesellschaftsrechtlich denselben Regeln wie eine Aktiengesellschaft unterliegt, steuerlich aber als Personengesellschaft funktioniert. Dadurch können die Anteilseigner Abzüge und Abschreibungen bei ihrem eigenen persönlichen Einkommen nutzen und haften gleichzeitig nur beschränkt. Sie können lediglich die Werte verlieren, die sie selbst in die Partnerschaftsgesellschaft eingebracht haben.
Mit ihrem persönlichen Vermögen haften sie nicht. Ein P/S ist nicht selbstständig steuerpflichtig, da sein Ergebnis in die Einkommensermittlung der einzelnen Kommanditisten eingeht.
Stetiger Niedergang
Die Vorhersagen der Geschäftsleitung zur Wiederherstellung des Eigenkapitals wurden jedoch überhaupt nicht erfüllt. Der Kundenstrom blieb offensichtlich aus, was in den Folgejahren ausschließlich rote Zahlen verursachte.
2008: -1,7 Millionen
2009: -1,2 Millionen
2010: -5,7 Millionen
2011: -2,6 Millionen
2012: -2,9 Millionen
2013: -1,9 Millionen
2014: -2,5 Millionen
2015: nicht angegeben
Die Wirtschaftsprüfer warnten immer wieder
Es scheint, dass wechselnde Prüfer immer wieder Sorge darüber äußerten, dass das Unternehmen bereits im ersten Jahr sein gesamtes Eigenkapital verloren hatte.
Wie erwähnt, wies EY bereits im Gründungsjahr 2008 darauf hin: „Die Gesellschaft hat ihr Eigenkapital verloren. Wir weisen auf die Verpflichtungen der Leitung und dabei auf ihre Verantwortung hin.“
2012 bemängelt der Wirtschaftsprüfer von KPMG, dass die Geschäftsführung keine Bewertung des Flugzeugs veranlasst hat, und muss deshalb hinsichtlich der Genehmigung des Abschlusses einen Vorbehalt äußern.
2014 schrieb EY unter anderem: „…weisen wir darauf hin, dass erhebliche Unsicherheit über die Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung des Betriebs besteht. Wir verweisen auf Anmerkung 2 im Abschluss. Danach ist derzeit ungewiss, ob Banken und verbundene Unternehmen weiterhin die erforderliche Finanzierung und Liquidität in Form von Kontokorrentkrediten und Darlehen zur Betriebsfinanzierung bereitstellen werden.“
„Der Vorstand hat seine Pflichten nach dem Gesellschaftsgesetz zur Erstellung einer Geschäftsordnung und zur Einrichtung und Führung von Büchern und Protokollen nicht erfüllt. Hierfür kann der Vorstand haftbar werden.“
‚Wir sind der Auffassung, dass die Mitgliederversammlung den Abschluss nicht genehmigen sollte.‘
4 Wechsel des Wirtschaftsprüfers in 7 Jahren
Vielleicht waren die klaren Aussagen verschiedener Wirtschaftsprüfer der Grund, weshalb die Prüfungsgesellschaften so oft gewechselt wurden: 4 Wechsel in 7 Jahren.
Trotz der großen Verluste jedes Jahr beurteilte die Geschäftsführung von P/S Scandinavian Executive Jet unter Leitung von Geschäftsführer Peter Erik Hansen in sämtlichen 7 Lageberichten, ‚dass der Verlust durch den fortgesetzten Betrieb ausgeglichen werden könne.‘
2015 reichte die Leitung offenbar keinen Jahresbericht ein. Deshalb wissen wir nicht, was in diesem Jahr geschah. Im Juni 2016 traten der Verwaltungsrat, die Geschäftsführung und der Wirtschaftsprüfer zurück.
Im Juli wurde die Auflösung der Gesellschaft durch das Insolvenzgericht in Sønderborg beantragt. Der Jet, der 2014 noch mit 22 Millionen bewertet worden war, vielleicht etwas optimistisch, schien vollständig verschwunden zu sein. Laut einem Facebook-Beitrag eines Flugzeugverwerters tauchte er jedoch in den Niederlanden auf.
Nun offenbar auf den Schrottwert herabgesetzt.
Zwangsschließung
Im September 2016 wurde das Unternehmen zwangsweise geschlossen. In einer Anlage von Erhvervsstyrelsen stand: „Erschienen war der Geschäftsführer der Gesellschaft, Peter Erik Hansen, der nach ordnungsgemäßer Ermahnung erklärte, dass das einzige Vermögen der Gesellschaft ein Flugzeug sei, an dem die Sønderborger Filiale der Sydbank ein Pfandrecht hatte. Das Flugzeug wurde als Ersatzteile verkauft, und der Erlös floss an Sydbank.
Die Gesellschaft besitzt heute keinerlei Vermögenswerte. Das Insolvenzgericht stellte fest, dass die Vermögenswerte des Unternehmens die Kosten eines Insolvenzverfahrens nicht decken könnten, und beschloss seine Auflösung in analoger Anwendung von KKL §143.“
Schlechte Unternehmer oder clevere Playboys? Das Abenteuer war vorbei. Über 8 Jahre gelang es, einen gewaltigen Verlust zu erzeugen.
Die Frage ist, ob diese Unternehmer einfach schlecht im Geschäft waren. Das ist zweifelhaft, denn es handelte sich um gewichtige Unternehmer der Region, und ihre Berater hatten sämtliche Warnlampen im Cockpit eingeschaltet. Konkret wiesen sie darauf hin, dass die Leitung ihrer Verantwortung nicht nachkam.
Dennoch sah es aus, als habe man Scheuklappen aufgesetzt und das Unternehmen ganz bewusst in den Boden geflogen. Wir wissen nicht, ob Sydbank einen finanziellen Schlag hinnehmen musste. Es ist aber wohl zweifelhaft, ob der Schrottwert die 25,9 Millionen zurückbringen konnte.
Wir wissen auch nicht, ob Steuerzahler die Reise in der ersten Klasse im eigenen Privatflugzeug mitfinanzierten. Wie erwähnt, ermöglicht die Rechtsform P/S den Anteilseignern, Abzüge und Abschreibungen bei ihrem persönlichen Einkommen zu nutzen. Könnte P/S Scandinavian Executive Jet schlicht ein Hobbyunternehmen in Millionenhöhe gewesen sein? Das kann wohl nur SKAT beurteilen.
Parallel zu dieser Geschichte war Peter Erik Hansen Teilhaber einer weiteren Fluggesellschaft, die gemeinsam mit einem anderen bekannten Unternehmer gegründet wurde. Es handelt sich um P/S OY-JAU AIR, die übrigens ebenfalls zwangsweise geschlossen wird.
In vielen der kleinen Fluggesellschaften, die mit enormen Verlusten betrieben werden, gibt es deutliche personelle Überschneidungen. In den meisten Fällen lässt sich nicht erkennen, ob die Eigentümer den Verlust in anderen Gesellschaften oder privat abziehen, um die Spitzenbesteuerung zu mindern – was übrigens völlig legal sein kann.
K/S ist ebenfalls eine beliebte Gesellschaftsform in dieser Branche, da die Eigentümer Abzüge direkt bei der Spitzenbesteuerung vornehmen und dadurch die Kosten der teuren Flugreisen mit den übrigen dänischen Steuerzahlern teilen können. In dem diesem Artikel beigefügten Link wies einer der Jeteigentümer, Jørgen Mads Clausen (Danfoss), sämtliche Spekulationen zurück, dass die steuerliche Abzugsmöglichkeit der Grund für seine Wahl dieser Gesellschaftsform für K/S Himmark Air sei – ein Flugunternehmen, das bis 2010 in nur 7 Jahren 24,4 Millionen Kronen verprasst hatte.
‚Ich möchte klar betonen, dass ich den Verlust in dieser Gesellschaft nie steuerlich abgezogen habe. Deshalb habe ausschließlich ich und nicht die Steuerzahler die Last getragen‘, sagte Jørgen Mads Clausen damals gegenüber epn.dk.
Sowohl als Steuerzahler als auch als Steuerminister muss es beruhigend sein zu wissen, dass ein Unternehmer am oberen Ende der Einkommensskala seinen Spitzensteuersatz gerne zahlt.
Die Erfahrung aus vielen vergleichbaren Fällen zeigt jedoch, dass der Venstre-Politiker Peter Erik Hansen einer genaueren Prüfung seiner Geschäftsaktivitäten völlig entgangen ist. Auch JydskeVestkysten hat seinen Verwaltungsratsvorsitzenden nie genauer unter die Lupe genommen.
Nur eine weitere Zwangsauflösung
Aber was geschah mit den 5 Unternehmen, die als Eigentümer von P/S Scandinavian Executive Jet eingetragen waren? Nun, drei davon gingen insolvent: Karlog Air Charter A/S 2010, Riisbøll Høeg Holding ApS 2011 und L.M. Sign ApS (umbenannt in G.A.159 ApS) 2015. Danach startete L.M. Sign mit neuen Eigentümern und einer neuen CVR-Nummer erneut.
Peter Erik Hansen kam jedoch in gewohnter Manier ohne nennenswerte Schrammen aus dem Projekt heraus. Damit wurde P/S Scandinavian Executive Jet nur zu einem weiteren der gut 40 aufgelösten Unternehmen in seiner Vorgeschichte – 17 dieser Schließungen erfolgten durch Insolvenz, Liquidation oder Zwangsauflösung. Es gibt viele Beispiele von Unternehmern, die nur einen Bruchteil von Peter Erik Hansens Kreativität gezeigt haben und sowohl in den Medien an den Pranger gestellt als auch von den Behörden genau geprüft und mit einer Insolvenzsperre belegt wurden.
Dennoch belegen die vielen Geschäftsbeziehungen und derzeit gut 40 Vorstandspositionen des Venstre-Politikers in privaten und öffentlichen Unternehmen seine anhaltende Beliebtheit in der Wirtschaft. Er ist Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender oder Vorstandsmitglied in bedeutenden Unternehmen wie A/S Brødrene Eegholm, Jysk Fynske Medier P/S, Den sydvestjydske Venstrepresse ApS und einem großen Teil der Versorgungsunternehmen von Sønderborg Kommune. Außerdem hat er feste Geschäftsbeziehungen etwa zu Claus Ewers, Leon Holm Møller und vielen anderen Unternehmern.
Welche von Peter Erik Hansens vielen Fähigkeiten gibt wohl den Ausschlag, wenn er die guten Verwaltungsratsposten erhält?
Noch einmal vielen Dank an die treuen PEH-Unterstützer Claus Ewers, Torben Lindvang und Erik Damsgaard sowie die anderen Freunde im Wirtschaftsclub, dass sie uns die Motivation geben, etwas weiter in den interessanten Geschäftsaktivitäten zu recherchieren.
Dänisches Original lesen
Snyder Venstrepolitiker SKAT igen og igen?
Kan det passe, at ellers kompetente erhvervsfolk helt har fejlvurderet mulighederne for at drive et rentabelt flyselskab? Eller er de bare dygtigere, end almindelig moral tillader? Har du været med til at finansiere rejsen i de høje luftlag? Læs med og vurdér selv.
Du kender sikkert historierne om, at selv store fly kan forsvinde i den mystiske Bermuda trekant. Men vidste du, at et stort jetfly faktisk også er forsvundet i Sønderjylland? Det dukkede godt nok op igen, men i form af reservedele hos en hollandsk ophugger.
Vi har kigget lidt på jetflyet Cessna 560 Citation V Ultra, der blev fremstillet i 1997, fik nogle begivenhedsrige år i samfundets højere luftlag, inden det forsvandt fra radaren i 2016.
Flyet startede sin luftbane i UK hos Scottish & Newcastle Breweries Plc og blev siden overtaget af Heineken og Carlsberg. Efter nogle år kom flyet til Danmark til et selskab, stiftet til lejligheden af en flok sønderjyske rigmænd.
Den 9. september 2008 blev flyet derfor DK-registreret som OY-KLG med partnerselskabet P/S Scandinavian Executive Jet som ejer. Selskabet var tidligere på året blevet stiftet af Tom Christensen Høeg, Peter Erik Hansen, Bent Kristensen, Leon Holm Møller og Henning Mortensen repræsenteret ved virksomhederne ABC Hansen A/S (25%), Als Aviation A/S (15%), Karlog Air Charter A/S (20%), Riisbøll Høeg Holding ApS (25%) og L.M. Sign ApS (15%).
Stor investering og farvel til egenkapitalen
Virksomheden var registreret i branche 773500, som er: Udlejning og leasing af luftfartøjer. Ifølge ejerne var selskabets formål: ”Køb og drift af luftfartøjer samt anden i forbindelse hermed stående virksomhed”.
Startinvesteringen var stor. I allerførste årsregnskab (07.02.2008-31.12.2008) oplyste revisoren fra EY, at selskabet havde tabt sin egenkapital, havde et underskud på 1,7 mio. kr. og en negativ egenkapital på 1,2 mio. kr. Flyet var i regnskabet angivet til at være købt til 24,9 mio. kroner, og der var gæld hos Sydbank på 25,9 mio. kr.
Selvfølgelig er det dyrt at starte et flyselskab, og P/S Scandinavian Executive Jet’s ledelse tog det helt roligt og skrev i ledelsesberetningen: ”Selskabets ledelse forventer, at egenkapitalen kan reetableres ved egen langsigtet drift.”
Hvorfor vælger man P/S som selskabsform? Valget af selskabsform kunne dog tyde på, at konsolidering af virksomheden ikke nødvendigvis var højeste prioritet. Et partnerselskab eller P/S er en blanding af to forskellige selskabsformer: Et aktieselskab og et kommanditselskab.
En af de helt afgørende fordele ved et P/S er, at det selskabsretligt går ind under de samme regler som et aktieselskab, mens det rent skattemæssigt fungerer som et personselskab. Dermed får kapitalejerne mulighed for, at kunne udnytte fradrag og afskrivning i deres egen personlige indkomst, samtidig med at de kun har en begrænset hæftelse. De kan nemlig kun miste de værdier, de selv har skudt ind i partnerselskabet.
De hæfter ikke med deres personlige formue. P/S er ikke selvstændigt skattepligtigt, idet resultatet indgår i de enkelte kommanditisters indkomstopgørelse.
Stabil deroute
Ledelsens forudsigelser om reetablering af egenkapitalen blev dog slet ikke indfriet. Kundestrømmen udeblev tydeligvis, hvilket resulterede i lutter røde tal i de efterfølgende år.
2008: -1,7 millioner
2009: -1,2 millioner
2010: -5,7 millioner
2011: -2,6 millioner
2012: -2,9 millioner
2013: -1,9 millioner
2014: -2,5 millioner
2015: ikke opgivet
Revisorerne advarede gang på gang
Det lader til, at skiftende revisorer gang på gang har udtalt bekymring om, at selskabet allerede fra første år havde mistet hele sin egenkapital.
Som nævnt, påtaler EY allerede i etableringsåret 2008, at: ”Selskabet har tabt sin egenkapital. Vi skal henlede opmærksomheden på ledelsens forpligtelser og herunder ledelsens ansvar.”
I 2012 påtaler revisoren fra KPMG, at ledelsen ikke har sørget for at få en måling (værdiansættelse) af flyet og må derfor tage forbehold i forhold til godkendelsen af regnskabet.
I 2014 skriver EY blandt andet: "...gør vi opmærksom på, at der er betydelig usikkerhed om selskabets evne til at fortsætte driften. Vi henviser til note 2 i regnskabet, hvoraf fremgår, at det for indeværende er usikkert, om banker og associerede virksomheder fortsat vil stille den fornødne finansiering og likviditet til rådighed i form af kassekreditter og lån til finansiering af driften."
"Bestyrelsen har ikke overholdt sine pligter i selskabsloven til at udarbejde forretningsorden og til at oprette og føre bøger og protokoller. Bestyrelsen kan ifalde ansvar herfor.”
”Det er vores opfattelse, at generalforsamlingen ikke bør godkende regnskabet.”
4 skift af revisor på 7 år
Måske var det de klare udmeldinger fra diverse revisorer, der var grunden til, at revisionsfirmaerne blev udskiftet så mange gange: 4 skift på 7 år.
Trods de store underskud hver eneste år, vurderede P/S Scandinavian Executive Jet’s ledelse, med direktør Peter Erik Hansen i spidsen, i samtlige 7 ledelsesberetninger, ”at underskuddet kunne rettes op ved fortsat drift.”
I 2015 afleverede ledelsen tilsyneladende ikke årsrapport, så vi ved ikke, hvad der skete i det år.
I juni 2016 fratrådte bestyrelsen, direktion og revisoren. I juli anmodes selskabet opløst af skifteretten i Sønderborg. Jetflyet der i 2014 stadig, måske en smule optimistisk, var vurderet til 22 millioner, så ud til at være forsvundet helt. Det dukkede dog, ifølge et Facebook-opslag fra en flyophugger, op i Holland. Nu åbenbart nedvurderet til skrotpris.
Tvangslukning
I september 2016 tvangslukkedes virksomheden. Ifølge et bilag fra erhvervsstyrelsen fremgik følgende: ”Mødt var selskabets direktør Peter Erik Hansen, der behørigt formanet forklarede, at selskabets eneste aktiv var en flyvemaskine, som Sydbank Sønderborg afd. havde pant i. Flyvemaskinen er solgt som reservedele, og provenuet er tilgået Sydbank.
Selskabet et d.d. uden aktiver overhovedet. Skifteretten konkluderede, at selskabets aktiver ikke vil kunne dække de med en konkurs forbundne udgifter og besluttede at opløse selskabet i medfør af en analogi af KKL §143.”
Dårlige forretningsfolk eller smarte playboys? Eventyret var slut. Gennem 8 år lykkedes det at lave et enormt underskud.
Spørgsmålet er, om disse erhvervsdrivende bare var dårlige til at lave forretning. Det er tvivlsomt, da det var nogle af landsdelens tunge erhvervsfolk, og da deres rådgivere havde aktiveret alle advarselslamperne i cockpittet. Helt konkret, havde de påpeget, at ledelsen ikke levede op til deres ansvar.
Alligevel så det ud til, at man havde taget skyklapper på og helt bevist fløjet virksomheden i sænk. Vi ved ikke, om Sydbank måtte tage en økonomisk lussing, men det er nok tvivlsomt, om skrotprisen har kunnet hente deres 25,9 millioner hjem.
Vi ved heller ikke, om skatteborgerne var med til at finansiere rejsen på første klasse i eget privatfly. Som tidligere nævnt giver P/S selskabsformen kapitalejerne mulighed for, at kunne udnytte fradrag og afskrivning i deres egen personlige indkomst. Kan P/S Scandinavian Executive Jet ganske enkelt have været en hobbyvirksomhed i millionklassen? Det er nok kun SKAT, der har mulighed for at vurdere det.
Peter Erik Hansen har sideløbende med denne historie været partner i endnu et flyselskab stiftet sammen med en anden kendt erhvervsmand. Det drejer sig om selskabet P/S OY-JAU AIR, der i øvrigt også er under tvangslukning.
Der er tydeligt personsammenfald i mange af de små flyselskaber, der drives med enorme underskud. I de fleste tilfælde er det umuligt at se, om ejerne trækker underskuddet fra i andre selskaber eller i privat regi for at lette topskatten - hvilket i øvrigt kan være helt legalt.
K/S er også en populær selskabsform i denne branche, da ejerne kan foretage fradrag direkte i topskatten og dermed dele udgiften for de dyre flyrejser med resten af Danmarks skatteydere. I linket der er vedhæftet denne artikel afviste en af jetflyejerne Jørgen Mads Clausen (Danfoss) alle spekulationer om, at fradragsmuligheden skulle være grunden til at han valgte netop denne selskabsform til virksomheden K/S Himmark Air: Et flyselskab, der i 2010 på blot 7 år havde formøblet 24,4 millioner kroner.
"Lad mig klart understrege, at jeg aldrig har trukket underskuddet i dette selskab fra i skat. Det er således alene mig og ikke skatteyderne, som har båret byrden," sagde Jørgen Mads Clausen dengang til epn.dk.
Både som skatteborger og Skatteminister må det være betryggende at vide, at en erhvervsdrivende i den tunge ende af lønskalaen betaler sin topskat med glæde.
Erfaringen fra mange andre tilsvarende sager viser dog, at Venstrepolitikeren Peter Erik Hansen helt har undgået en nøjere granskning af hans erhvervsaktiviteter. JydskeVestkysten har heller aldrig kigget deres bestyrelsesformand efter i sømmene.
Blot endnu en tvangsopløsning
Men hvad skete der med de 5 virksomheder, der stod som ejere af P/S Scandinavian Executive Jet? Tjae, tre af dem er gået konkurs: Karlog Air Charter A/S i 2010, Riisbøll Høeg Holding ApS i 2011 og L.M. Sign ApS (navneændret til G.A.159 ApS) i 2015. Derefter startede L.M. Sign op igen med nye ejere og nyt CVR-nummer.
Peter Erik Hansen kom dog i vanlig stil ud af projektet uden nævneværdige skrammer. Dermed blev P/S Scandinavian Executive Jet blot endnu en blandt de godt 40 opløste virksomheder han har i sit bagkatalog – 17 af disse lukninger er foregået i form af konkurs, likvidation eller tvangsopløsning. Der findes mange eksempler på at erhvervsfolk, der har udvist blot en brøkdel af Peter Erik Hansens kreativitet, både er blevet hængt ud i medierne, gransket nøje af myndighederne og har fået konkurskarantæne.
Alligevel vidner Venstrepolitikerens mange samarbejdsrelationer og pt. godt 40 bestyrelsesposter i både private og offentlige virksomheder om hans fortsatte popularitet i erhvervslivet. Han er direktør, bestyrelsesformand eller bestyrelsesmedlem i tunge virksomheder som A/S Brødrene Eegholm - Jysk Fynske Medier P/S - Den sydvestjydske Venstrepresse ApS og en stor del af Sønderborg Kommunes forsyningsselskaber. Derudover har han faste samarbejdsrelationer med eksempelvis Claus Ewers, Leon Holm Møller og mange andre erhvervsfolk.
Gad vide hvilke af Peter Erik Hansens mange kompetencer, der er udslagsgivende, når han får de gode bestyrelsesposter?
Endnu engang stor tak til de trofaste PEH-støtter Claus Ewers, Torben Lindvang og Erik Damsgaard samt de øvrige venner i Erhvervsklubben, for at give os motivationen til at grave lidt videre i de interessante erhvervsaktiviteter.

